Veranstaltungen

26.05.2017 · 20:00

Lese-REISE Ewart REDER

Lese-REISE Ewart REDER

Die Zusammen=Arbeit auf dem Evangelischen Kirchentag 2017

28.05.2017 · 11:15

Olaf Velte liest

Olaf Velte liest

im Christian-Wagner-Haus in Warmbronn

07.06.2017 · 19:30

OTIUM bei Kurt Drawert

OTIUM bei Kurt Drawert

in der Darmstädter Textwerkstatt

28.06.2017 · 20:00

Judith Hennemann liest

Judith Hennemann liest

aus ihrem Debüt-Gedichtband »Bauplan für etwas anderes«

29.06.2017 bis 02.07.2017

auf der Mainzer Minipressen-Messe

auf der Mainzer Minipressen-Messe

Wir zeigen die von Hand fadengehefteten Bändchen der 16er Reihe und andere Raritäten des Verlagsprogramms

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17.03.2016 · 11:00

Lese-REISE Ewart REDER

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In Ewart Reders Roman »Reise zum Anfang der Erde / Die Geschichte der Zusammen=Arbeit« nimmt eine Clique von aus allen sozialen Netzen herausgefallenen Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand: Nach außen kämpft Die Zusammen=Arbeit gegen den Raubbau internationaler Fonds an der Erde betreiben, nach innen erprobt sie neue, nachhaltige und verbindlichere Formen des Zusammenlebens. Der Roman »Reise zum Anfang der Erde / Die Geschichte der Zusammen=Arbeit« spielt in seiner ersten Hälfte in Norddeutschland. Ein wildes Panoptikum von Figuren hat Reder in dem Buch versammelt und auf geschichtenreiche Weise ihre diversen Wege heraus aus einer zerfallenden Gesellschaft erzählt . Das Ganze spielt 2029, die gesellschaftliche Schere ist noch weiter aufgegangen, Selbstorganisation scheint der Ausweg aus dem Niedergang zu sein. Insofern ist Ewart Reders Roman auch ein Gegenentwurf zu den vielen aktuellen Endzeit-Büchern. Während Einzelne und ihre Beziehungen in dieser Parallelgesellschaft sich dramatisch verändern, kämpft die Gemeinschaft nach außen gegen die Abholzung des Waldes durch einen Rohstoff-Fonds. Das Endspiel um die globalisierte Welt läuft – und ein Teil der Zusammen=Arbeit macht sich zum Nord-Ost-See-Kanal auf, wo man auf einem listenreich ergatterten Überseedampfer aufbricht … in eine Neue Welt, die diesmal aber nicht Amerika heißt, sondern Afrika ist, das Afrika der wieder ergrünenden Wüsten und der nachhaltigen Lebenswerke von Menschen wie jenem berühmt gewordenen Landarbeiter Yacouba Sawadogo in Burkina Faso. Das Buch dreht damit das Flüchtlingsthema unserer Tage geographisch herum, es stellt radikal die Frage nach gesellschaftlichem Engagement, es hält die Hoffnung hoch, daß es zwischen globalen Miseren und den Handlungsspielräumen Einzelner doch eine Klammer und Brücke gibt.

Buchmesse Leipzig

Halle 5

Forum Literatur

Fläche K 600

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