Leonce und Lena Preis der Stadt Darmstadt

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Ab 2025 erscheinen die Anthologien zum »Loence-und-Lena-Preis« / Literarischer März der Stadt Darmstadt bei uns im Verlag – eine große Freude und definitiv eine würdige Bereicherung unseres Lyrik-Progarmms.

Der »Loence-und-Lena-Preis« darf zurecht als der bedeutendste Lyrik-Preis für deutschsprachige Dichterinnen und Dichter angesehen werden. Die Liste der bisherigen PreisträgerInnen liest sich wie ein Lexikon der großen Stimmen der neueren Lyrik: Wolf Wondratschek 1968, Katrine von Hutten, Hanne F. Juritz, Harry Oberländer, Rita Breit, Friederike Roth und Anno F. Leven, Ludwig Fels, Rolf Haufs und Rainer Malkowski 1979, Ulla Hahn Förderpreis Tina Stroheker, Hans-Ulrich Treichel, Jan Koneffke und Sonderpreis „Politisches Gedicht“: Richard Wagner, unser wunderbarer Kurt Drawert, der heute im auswählenden Lektorat des Preises sitzt, Kerstin Hensel, Kathrin Schmidt, Raoul Schrott, Dieter M. Gräf, 1999 Raphael Urweider, Silke Scheuermann und Sabine Scho, Anja Utler, Ron Winkler, Christian Schloyer, Ulrike Almut Sandig, 2011 Steffen Popp, Katharina Schultens, David Krause, 2017 Andra Schwarz, 2019 Yevgeniy Breyger, 2021 Katrin Pitz, 2023 Alexander Schnickmann

Unter vielen Hundert Einsendungen hat die Jury 10 Nominierte für 2025 ausgewählt.

 

Leonce-und-Lena-Preis

Leonce-und-Lena-Preis

Die Anthologie der Nominierten und Preisträger

  • 152 Seiten
  • Klappenbroschur
  • mit Vorwort
  • aus Jury und Lektorat

978-3-86638-466-8

20.00 €           picture

Die Jury, bestehend aus Frieder von Ammon, Yevgeniy Breyger, Dagmara Kraus, Nadja Küchenmeister und Alexander Schnickmann als Preisträger des vorigen Wettbewerbs 2023, hat Sandra Burkhardt für einen groß angelegten Text den Leonce-und-Lena-Preis 2025 zuerkannt.

Die nach dem Dichter Wolfgang Weyrauch benannten Förderpreise gehen an Ana Tcheishvili und Ozan Zakariya Keskinkılıç.

Allen dreien einen herzlichen Glückwunsch – und auch den sieben Nominierten ohne Auszeichnung ist viel Glück für ihre weitere dichterische Arbeit gewünscht. Sie alle mit insgesamt rund 100 Gedichten ercsheinen in unserer Anthologie zum Preis im Programm zu haben, ist großartig.

Die JurorInnen schreiben in ihrer Begründung: »Erst, wenn alles freigelegt ist, kann das Ich die Welt betreten. Ein Ich, das immer wieder aufs Neue zweitausend Jahre Tradition durchmisst, um sich selbst zu erbauen, einen Bogen zu schlagen, Spitzbögen, Spritzbögen, zwei Flügel und ein Mittelschiff – das sich fortschreibt in einem fantastischen Zeichenspiel und in sein verlassenes Zentrum zurückfließt. Der Leonce-und-Lena-Preis des Jahres 2025 geht an Sandra Burkhardt für einen poetologischen Grenzgang, für einen Zauber* und Augur*innenspruch, für Wildes und Sakrales, grandiose Gelehrsamkeit, überspringenden Humor und die endgültige Beantwortung der Frage, was denn nun eigentlich queer heißt. ‚Das Lektüre-Ergebnis liegt nun vor‘, und so wird die Welt geschaffen, lustvoll, gotisch, neu-neu-gotisch.«

Die PreisträgerInnen:

Sandra Burkhardt (*1992 in Laupheim) studierte Kunstgeschichte und Literarisches Schreiben in Karlsruhe, Leipzig und Berlin. 2016 war sie Preisträgerin für Lyrik beim 24. Open Mike in Berlin. 2018 erschien ihr Debutband Wer A sagt, in dem sie sich mit dem Phänomen das Ornamentalen beschäftigt und mit dem sie 2019 bei den Lyrikempfehlungen zur Leipziger Buchmesse vertreten war, im Gutleut Verlag. 2024 folgte Fragmente einer echten Ikone mit Fehlübersetzungen von Liebesgedichten Francesco Petrarcas bei kookbooks. Seit 2020 ist sie Mitglied des deutsch-arabischen Literatur- und Übersetzungskollektivs Wiese (wie es ist) مرج .

Ana Tcheishvili (*1993) ist in Tbilissi, Georgien, geboren und aufgewachsen. Sie hat Psychologie und Liberal Arts in Tbilissi, Berlin und Leipzig studiert. Sie schreibt hauptsächlich Lyrik in deutscher und georgischer Sprache, veröffentlicht in deutschsprachigen literarischen Zeitschriften und Anthologien und tritt bei Lesungen auf, darunter auch beim Poesiefestival 2024 in Berlin. Ihr erster Gedichtband, Der Tote ist nicht von uns, ist im Herbst 2024 im Verlagshaus Berlin erschienen. Derzeit arbeitet sie als Psychologin und studiert am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

Ozan Zakariya Keskinkılıç (*1989) ist Politikwissenschaftler, freier Autor und Lyriker. Er studierte Politik- und Sozialwissenschaften in Wien, Berlin und Cambridge. Neben wissenschaftlichen Texten und Kolumnen schreibt er Essays, Hörstücke, Prosa und Lyrik. Im August 2022 debütierte Keskinkılıç mit dem Gedichtband Prinzenbad im Elif Verlag, für den er 2024 für den Clemens-Brentano-Preis und den Dresdner Lyrik Preis nominiert wurde. Seine Gedichte wurden ins Englische, Italienische, Kasachische und Tschechische übersetzt. 2023 war er Teilnehmer des 26.Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiat der Stiftung Niedersachsen im Programm SchreibZeit „Lyrik im digitalen Zeitalter“. Keskinkılıç tritt mit literarischen Performances auf diversen Festivals und in Kulturveranstaltungen auf. Seine Gedichte werden im Rahmen von Kunstausstellungen und musealen Interventionen präsentiert, u.a. im Grassi Museum Leipzig, in der Literaturpassage Wien und zuletzt im Künstlerhaus Bethanien in Berlin. Keskinkılıçs zweiter Gedichtband wird im Frühjahr 2026 im Elif Verlag erscheinen. Prinzenbad. Gedichte, Elif Verlag 2022.

Aber wir wollen die Nominierten nicht vergessen, und diese sind:

Johanna Carl

Carla Cerda

Charlotte Florack

Franziska Ostermann

Leo Pinke

Liv Thastum

Lilith Tiefenbacher

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