Rainer Schneider, Pseudonym von: Gert Reising

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Rainer Schneider ist geboren 1946 in Seligenstadt, Hessen. Lebt seit 1978 im wunderbar badischen Karlsruhe als freier Schriftsteller und erlebt sich inzwischen inmitten seiner Frau und zweier Knaben als alter Gott.

Ich lebe in meiner Kammer, aber das Leben ist symphonisch, und das geht mir jetzt alles zu schnell. Ich möchte noch einmal von vorn anfangen und mich dabei mitnehmen. Das geht nicht, es ist schwer, ich bin schwergängig, aber es kommt alles in Gang. (aus: Tinnitus)
 

Barcelona Block

Barcelona Block

Zur Geschichte des Verschweigens

  • 508 Seiten
  • Softcover

978-3-933974-97-6

19.00 € Anfrage

Der Litanei Fortsetzung

In dieser großen Erzählung berichten eine schöne Frau und ein schwarzgelockter Mann von Barcelona kurz vor der Jahrhundertwende. Es ist eine dramatisch pulsierende Zeit zu Zeiten der Anarchie, zu Zeiten auch der Industrialisierung der Gefühle. Eine Stadt, voller Ideen, voller Neuigkeiten und Schönheiten zwischen gotischem Leben und seinem Abriss für die neuen Viertel der Republik, und es ist eine Stadt voller Moderne. Das machte das Milieu in diesem Drama aus, das macht diesen historischen Roman bis heute aktuell.

Barcelonablock spielt vor diesem Hintergrund, es ist die Huldigung an die Stadt der Liebe und ihre wunderbaren Menschen und handelt von den Menschen und Häusern zu Zeiten des Umbruchs.

Barcelonablock ist ein packender Roman von der Liebe und zugleich eine Hymne an die Menschen, die sie erleben, er erzählt von ihrer Liebe zu sich selbst und zu ihrer Stadt, und dieses Leben bewegt sich im Zentrum, aber auch in den Felsen am Meer und berichtet von ihrem Weinen und Gelächter angesichts der Wellen, die sie schlagen.
 

Mann im Ohr

Mann im Ohr

Eine Litanei

  • 176 Seiten
  • Softcover

978-3-933974-96-9

16.00 € Anfrage

Ausgangspunkt dieses Buches war Rainer Schneiders eigene Tinnitus-Erkrankung – die ihn zunächst lahmlegte: Der unerträgliche Lärm von innen, das Geräusch aus dem eigenen Kopf und Körper, das nach manchen Schätzungen rund 10 % der europäischen Bevölkerrung in milderer oder krasserer Form im Laufe ihres Lebens heimsucht.

Rainer Schneider hat der idiosynkratischen Heimsuchung Einhalt geboten durch Formgebung – er hat den Mann im Ohr zu einer Litanei voller verblüffender Erkenntnisse über unsere Köpfe und ihre Umwelten gepackt – und aus sich herausgestellt. Da mag er nun lärmen:

… nichts ich bin nichts ich bin da und bin nicht ich nur da sonst nichts. Es geht nichts ich bin da deutlich da und: nichts geht gar nichts nichts es ist ein wahnsinniger Zustand: nichts ich finde mich nicht ich finde nichts ich finde nicht ich finde mich nicht ich finde mich nicht wieder vergessen ich empfinde nichts alles vergessen es gibt nichts und es geht nichts einzig mein Körper der ist da und ich empfinde dies als ungerecht aber ich empfinde nichts außer: nichts und ich finde mich nicht damit ab ich kann das nicht es wäre der Tod er wäre es er wäre da in mir ich finde mich zerstört lebe wie sonst nicht ich empfinde mich als völlig verstört und weiß ich bin es, was ich bin: nichts, was bin ich? Kein Ich, ich bin verstört, fast zerstört, und es geht nichts,

er ist da, ich bin da und kann mich nicht mit ihm abfinden, und suche mich, sinnlos, wen suche ich, und ich suche mich sinnlos, wie von Sinnen, still, nicht rasend, möglichst still, nur rasen, und ich kann mich nicht damit abfinden, und suche mich sinnlos, ich suche mich verzweifelt zu versuchen, mich zu finden, wenigstens …

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