Hans Steinbrenner

Der Bildhauer Hans Steinbrenner beging 2008 seinen 80sten Geburtstag – hierzu war ein aktueller Katalog über sein bildhauerisches Schaffen geplant. Sein Tod am 18. Mai 2008 macht den Band zu einer posthumen Ehrung durch seine Geburtsstadt Frankfurt am Main.

Der 1928 in Frankfurt geborene Bildhauer und Maler Hans Steinbrenner, der sich selbst als »Künstler nach Mondrian« bezeichnete, hat mit einer Konsequenz – wie sie den von der Moderne nachhaltig beeinflußten Künstlern seiner Generation eigen ist – über Jahrzehnte an den Grundpositionen seiner abstrakten Formensprache festgehalten und sie seit seiner ersten plastischen Arbeit von 1948 in einem umfangreichen Œuvre ausformuliert.

International ausgezeichnet finden sich viele seiner Werke im öffentlichen Raum und in Museen Deutschlands, Belgiens, Frankreichs, Polens, Hollands und Japans. Obwohl gerne in Paris gelebt, hat der Künstler seine Heimatstadt Frankfurt am Main nicht verlassen. Nach einem Studium an der Werkkunstschule Offenbach – in der Klasse von Erich Fornoff für Schrift und Werbegraphik – wechselte Hans Steinbrenner an die Städelschule zu Hans Mettel und schließlich zu Toni Stadler an die Kunstakademie München.

Gleichnis der Harmonie

Gleichnis der Harmonie

Skulpturen, Kunstkatalog

  • 160 Seiten
  • Großformat mit teils farbigen Abbildungen
  • Werkverzeichnis enthalten
  • herausgegeben von Astrid Jacobs

978-3-86638-125-4

30.00 € Anfrage

Klar ersichtlich in diesem Werk ist die lineare Entwicklung von der menschlichen Figur zum abstrakten Formgebilde. Die »große Leitfigur« seiner Jugendzeit ist Wilhelm Lehmbruck, für den Künstler Steinbrenner der Erste, »der ganz bewußt den Raum in das plastisch-skulpturale Geschehen hineingenommen hat«. Hans Arp und Henry Moore werden in den 1950er-Jahren seine bewunderten Anreger. Wie Constantin Brancusi strebt Hans Steinbrenner zu einer unmittelbaren Beziehung zum Material.

Der hier vorliegende Katalog zur Ausstellung im Frankfurter Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte, herausgegeben von Dr. Astrid Jacobs, wird durch einen lexikalischen Teil seines jüngsten Œuvre ergänzt und schließt damit eine wichtige Lücke in der zeitgenössischen Kunstgeschichte.

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